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Der Name Nitscha
Nitscha - Der Name
Aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit liegen keine Funde vor.
Nach der Völkerwanderung erfolgte eine slawische bzw. bairische Besiedlung, wie die Ortsnamen verraten.
1373 erscheint "jamnica" (Grubenbach) als eingedeutschtes "Gaming", heute "Gamling". Oft wurden slawische Namen direkt übersetzt, so wird aus einem "Studenitz" oft ein "Kaltenbrunn". Ob das auch auf unser Dorf Kaltenbrunn, das 1265 als "Chaltenprunne" genannt wird, zutrifft, ist aber nicht bekannt.
Unklar ist die Herkunft des Namens "Nitscha". Leitet es sich von einem Neidharts-Au ab? Oder entstand es aus dem Schluss-Silben des slawischen jam-nica? Wie Nitscha wird auch "Arnwiesen" 1265, und zwar als "Erbenwiesen" genannt. Die Benennung erfolgte nach Aribo von Dürnstein.
Sehr viele Ortsnamen der Gemeinde wurden von den rodenden Bauern nach dem vorherrschenden Pflanzenwuchs genannt: Eichgraben, Buchreith, Kienegg (Föhre), Berghölzl (Wald) und Moosgraben.
Auf den Weinbau zurückzuführen sind die Bezeichnungen Jungberg und Neusetz, auf Tierbestand Kunter (Kleinvieh). "Gfang" bedeutet "eingezäunter Ort" und der "Straßenberg" erhielt seinen Namen nach dem einsetzenden Verkehr nach und vom Osten. Selbst erklären sich die Ortsnamen "Kirchweg" (1542) und das Wahrzeichen von Nitscha (und von Gleisdorf): der "Hohenberg" (500m), 1406 erstmals als so erwähnt.
| 1952 | Zusammenlegung der Gemeinden Kaltenbrunn-Arnwiesen bzw. von Gamling mit Nitscha |
| 1967 | Zusammenlegung zur Gemeinde "Nitscha" |

